Wälder in den USA

Die USA verzeichnen ob ihrer Größe eine beachtliche Varianz in der Topografie und den klimatischen Verhältnissen. Kein Wunder also, dass es in den Staaten ganz unterschiedliche Gehölze gibt. Wer die Natur zu schätzen weiß und sich in dichten Wäldern zwischen majestätischen Bäumen am wohlsten fühlt, für den gibt es in den USA viele Orte, die nur darauf warten, entdeckt zu werden.

Die bekanntesten Wälder und Nationalparks

Den Yellowstone-Nationalpark dürfte vermutlich jedes Kind kennen. Vielleicht nicht, weil es sich hierbei tatsächlich um den ältesten Nationalpark der Welt handelt oder weil dort die berühmten Nadelwälder zu finden sind, in denen neben Wölfen und Bären auch Wapitis und Kojoten zu finden sind, aber ganz sicher, weil dort der Yogi-Bär sein Unwesen treiben soll und achtlosen Touristen ihre Picknickkörbe klaut. Auch die Berge, Quellen und Wasserfälle laden die Touristen ein, auf Entdeckungstour zu gehen. Betritt man den in South Carolina gelegenen, etwa 90 Quadratkilometer großen Congaree-Nationalpark, fühlt man sich fast, als wäre man in eine der fantastischen Geschichten Tolkiens geraten. Dieser Park beherbergt den letzten verbliebenen Großbestand alter Hartholz-Wälder in den Vereinigten Staaten. Die üppigen, in einem Sumpfgebiet wachsenden Bäume gehören zu den höchsten Wäldern in der Osthälfte des Landes und sie bilden zudem eine der höchsten natürlichen Dachflächen in der Welt. Die überdachten Seen und kleinen Flüsschen im Innern des Waldes, der dichte Pflanzenbewuchs und das leuchtende Grün, das vom Blätterdach her den Waldboden bei strahlendem Sonnenschein erhellt, erinnern tatsächlich an die Elbenwälder aus “Herr der Ringe”. In Montana gibt es unberührte Waldgebiete, die sich in den Bergtälern mit Seen und Lichtungen zu einer unvergleichlichen Naturkulisse vereinigen. Der Glacier-Nationalpark, der im Hochgebirge der Rocky Mountains zu finden ist, liegt unweit der kanadischen Grenzen und bietet ganz ähnliche Vegetation. Die Tannenwälder, durch die sprudelnde Flüsse fließen, bieten vielen Tieren und Pflanzen ein kleines Paradies. Der montane Laubwald hat wiederum eine ganz andere Anmutung. Die Great Smoky Mountains gehören zu den ältesten Gebirgen der Welt und die Wälder stellen selbst unseren Schwarzwald in den Schatten. Hier zu wandern ist ein Erlebnis, das man vermutlich sein Leben lang nicht vergisst! Eine Tour durch die USA kann beispielsweise auf dem Internetportal umfulana geplant werden.

Weitere Infos auf http://www.umfulana.de/usa/reisen

Zu viel für ein Menschenleben

Es gibt derzeit knapp 60 Nationalparks in den Vereinigten Staaten und zudem auch noch viele Wälder, die für sich allein stehen. Es wäre tatsächlich eine Lebensaufgabe, sie alle zu durchwandern. Wir haben mit diesem kurzen Artikel noch nicht einmal an der Oberfläche gekratzt und werden das Thema „Wälder in den USA“ vermutlich noch einige Male aufgreifen! Dann weden wir uns vielleicht mit Reiserouten und historischen Hintergründen befassen.

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